Wetter
Werte
von Konstanz ab 2000
... auf nach Sibirien
zu den kältesten Wohnorten ...
Ende April 2018 in Israel:

Ein Wadi in der Wüste wird aufgrund der massiven
Niederschläge überflutet ...


SÜDKURIER vom 29. Juli 2025
Am 2. August bereits wurde um 17 Uhr die
4-m-Marke erreicht ...



Von dieser Quelle beziehe ich die Daten hier ...

Meldung aus dem SÜDKURIER vom 16.01.2021
Temperaturen in Deutschland
...
(28.01.2026)
|
Ort |
vorgestern |
gestern |
heute |
|
München - Oberpfaffenhofen (48° 8'N) |
0/4 | -4/8 | -1/4 |
|
Lahr (48°20'N) |
0/7 | -1/5 | 4/5/3 |
|
Hamburg (53°33'N) |
-1/1 | 0/1 | 0/1 |
|
Dresden (51° 3'N) |
2/-2 | -2/1 | -1/1 |
|
Berlin (52°31'N) |
-2/0 | -2/1 | -1/0 |
|
Westerland/Sylt (54°54'N) |
1/-3/0 | 0/1 | 1/-1 |
|
Friedrichshafen (47°39'N) |
1/7 | -4/4 | 3/0/2 |
|
Köln (50°56'N) |
-1/0 | 0/5 | 4/5/1 |
|
Frankfurt/Main (50° 7'N) |
-1/2 | 0/5 | 2/4 |
| Nürnberg (49°27'N) | -2/1 | 0/3 | 1/5 |
... und in Europa:
|
Ort |
vorgestern |
gestern |
heute |
|
Wien (48°12'N) |
1/4/-2 | -2/5 | 0/3 |
|
Athen (37°59'N) |
16/12 | 10/16 | 12/16 |
|
Helsinki (60°10'N) |
-12/-7 | -7/-12 | -13/-10 |
|
Sevilla (37°24'N) |
15/19 | 15/17/12 | 12/18 |
|
London (51°31'N) |
4/6 | 6/11/4 | -1/10 |
|
Paris (48°51'N) |
4/8 | 4/9 | 2/7/1 |
|
Florenz (43°47'N) |
5/13/3 | 0/11 | 9/12/8 |
|
Breslau (51° 7'N) |
2/7/1 | -1/2 | 0/2/-1 |
|
Genf (46°12'N) |
3/8/-1 | -3/4 | 0/4 |
| Madrid (40°25'N) | 3/11 | 10/4 | 0/9 |
| Palermo (38° 7'N) | 11/14 | 13/15/12 | 13/16 |
Friedrichshafen seit 2019


SÜDKURIER vom 21. Mai '24

Das paßt zur schon älteren Meldung weiter unten.
Fotografischer Rückblick:


30.03.24: Erstmals blüht die Kirsche schon
im März

01.03.24: viel zu früh ...



12.02.23: Der Vorfrühling grüßt bei
bereits wieder 9°C ...


02.04.22: Wieder einmal Schnee im April
...

15.03.22: Sahara-Staub liegt in der Luft
...

14.02.21:
Die deutlich sichtbaren Alpen künden vom baldigen
Wetterumschwung ...

15.01.21: 30 cm
Schnee lagen hier schon Jahre nicht mehr ...

08.11.20:
Spätherbst

20.06.19: Nach nur
drei Jahren kündigt sich schon wieder ein Hochwasser an ...

10.03.19: Ein
herrlicher Doppelregenbogen läßt sich kurz blicken ...

28.01.17: Nach zwei
Wochen Frost lädt der See bei Radolfzell zum
Schlittschuhlaufen ein ...
Hier geht's zu den Pegelständen
(Konstanz) seit 1999:
An Karfreitag 2019 entdeckt:
Leserbrief vom 23.07.19:

Na also: Es geht doch.
Ein paar
Fakten zum Klimawandel am Bodensee, die ich dem SÜDKURIER
vom 20.10.2012 entnommen habe:
Wetterextreme:
Die Fachleute sind sich einig, daß die extremen
Wetterereignisse zunehmen dürften. Das Unwetter im Jahr
2009 in der Region zählt dazu. Die höchste Temperatur
seit 1951 wurde am 23. Juni 2003 gemessen: +36,3 Grad
(inzwischen übertroffen am 28.07.13 mit +36,7°C). Die
niedrigste Temperatur gab es am 10. Februar 1956 mit -22,0 Grad.
Sonnentage: Die
Temperatur ist im Mittel gestiegen: Die
Tagesmitteltemperatur betrug von 1951 bis 1980 9,1 Grad, von 1961
bis 1990 waren es 9,2
Grad. Von 1981 bis 2010 waren es bereits 9,8 Grad. Die
Sonnenscheindauer stieg von 1630 Stunden im Jahr (1951 - 80) auf 1707 (1981 - 2010).
Als Jahrhundertsommer bezeichnet der Leiter der
Konstanzer Wetterwarte, Ralf-Mario Grässer, das Jahr
2003. So gab es vom 27. Mai bis 30. September 127 Tage
am Stück Sonnenschein! [Nebenbei: In diesem Jahr
verzeichneten einzig die Stationen Freiburg und
Konstanz im Juni an jedem Tag (!) ein
Temperatur-Maximum von mindestens 25 Grad.]
Frosttage: Fällt
die Temperatur einmal am Tag unter 0 Grad, ist es ein
Frosttag. Die Anzahl fiel von jährlich 90 (1951 - 80) auf 71 (1981 - 2010).
Zum Vergleich: Die Zahl der Sommertage (Maximum über 25
Grad) stieg in den gleichen Zeiträumen von 40 auf 53.
Niederschläge:
Kühle Sommer mit Niederschlägen sind am Bodensee immer
möglich. "Wir haben gemäßigtes Klima und sind nicht die
Toskana", sagt Grässer. Allerdings seien die Menschen
durch zuletzt warme Sommer verwöhnt. Die Niederschlags-
Mengen sind fast gleich geblieben: 839 Liter (1951 -
80), 849 Liter
(1961 - 90) und 842
Liter (1981 - 2010). "Aber die Extrem- Niederschläge in
kurzem Zeitraum nehmen eher zu." Dazu zählen heftige
Gewitterregen.
Nebel: Es sind
nicht weniger Nebeltage geworden am See, denn schon
einmal Nebel am Tag reicht für diese Klassifizierung
aus. Aber die Tendenz ist deutlich: Lange Nebelphasen
mit richtig "dicker Suppe" wie vor 15 Jahren gibt es
weniger.
Weiße Weihnachten:
In diesem Punkt gibt es gar keine Regelmäßigkeit. "Man
kann nicht sagen: Früher haben wir an Weihnachten immer
Schnee gehabt." In den 1950er-Jahren habe es nicht öfter
weiße Weihnachten gegeben als in den vergangenen zehn
Jahren, sagt Grässer. (jos)
Der Einfluß der
Urwälder aufs Klima ist größer als lange gedacht.
Derzeit existieren nur noch halb so viele Urwälder wie zu
meiner Jugendzeit!


Und das hier spricht wohl für
sich:


Was merkwürdigerweise -
obwohl erwiesen - derzeit nahezu überall
verschwiegen wird, ist die Auswirkung der Sonnenfleckenaktivität auf unser Klima. Die
"Zwischeneiszeit" der frühen Neuzeit, wo der Bodensee in
einem einzigen Jahrhundert bis zu siebenmal (!) und
sogar einmal die Adria (1709?) zufror, ist auf eine
damals sehr geringe Sonnenfleckenaktivität
zurückzuführen. Umgekehrt führte eine deutlich
verstärkte Aktivität seit 1989 zu der Erwärmung seitdem.
Bereits beim "Jahrhundert-Juli" 1983 wurde in
Untersuchungen darauf hingewiesen, daß die Messungen der
meisten Wetterwarten nur bedingt mit früheren Messungen
vergleichbar seien, da diese zumeist in Stadtnähe lägen.
In den Städten hat sich aber das Klima deutlicher in
Richtung Erwärmung verändert als in der freien Natur,
was an der versiegelten Oberfläche liegt.
Hohenpeißenberg ist eine der wenigen Stationen, die nach
wie vor gleiche Meßbedingungen wie vor 200 Jahren haben.
Aus dieser Meßreihe
wissen wir übrigens, daß es vor 200 Jahren schon einmal
genauso warm war wie heute. So war der Sommer 1807
durchaus mit dem von 2003 vergleichbar. Danach kam es
wieder zu einer Abkühlung, um dann ab etwa 1900 wieder
wärmer zu werden.
Nur vergleichende
Messungen solcher Stationen geben Aufschluß über das
wahre Maß der Klimaerwärmung, die natürlich als solche
nicht zu leugnen ist, aber eben nicht nur an unserem
Eingreifen (Urwaldrodung;
Verschmutzung der Gletscher weltweit mit damit
verbundener Erwärmung) in die Natur liegt, wie folgender Ausschnitt aus
oberer Verlinkung zeigt:

Inzwischen (2019)
läßt die Sonnenaktivität merklich nach, was zu der
eingangs festgehaltenen Erwähnung führt.
mehr ...
Offener
Brief von Herrn Dr. HansPenner (76351
Linkenheim-Hochstetten) an Frau Bundeskanzlerin Merkel
Eine Buchbesprechung
zum Thema (Quelle: DIE WELT vom 28.04.07)
Quelle: Witterungsreport express 09.04
Quelle: DIE WELT vom 27.11.04
Quelle: SÜDKURIER vom 19.02.05
Mehr hierzu (Quelle: www.t-online.de vom 01.12.05)
Ein einziger verheerender
Vulkanausbruch hat weitaus schlimmere Auswirkungen
als alle menschlichen "Bemühungen".
... und das war hier der Jahrhundertwinter 1962/63:
Quelle: SÜDKURIER-Sonderheft "DAS GROSSE EIS" von 1963, Seite 44
Hier kann noch eine kleine Statistik betrachtet
werden.